SCHWANGERENBETREUUNG

Seit über 20 Jahren beraten und betreuen wir Schwangere medizinisch und psychosozial vom Beginn einer Schwangerschaft bis zur Geburt und danach im Wochenbett.

Die Untersuchungen und Tests orientieren sich an den Mutterschaftsrichtlinien:

  • zu Anfang ausführliches Gespräch über den Schwangerschaftsverlauf
  • Empfehlungen zur Ernährung und zu günstigem Verhalten
  • Ultraschalluntersuchung, Festlegung des voraussichtlichen Entbindungstermins
  • Blutentnahme, Ausstellung des Mutterpasses
  • regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen alle vier Wochen, ab der 28. Schwangerschaftswoche alle zwei Wochen

 

 

 

Dabei

  • Kontrollen von Gewicht und Blutdruck
  • Untersuchung von Urin und rotem Blutfarbstoff
  • Kontrolle der Gebärmutter, des Muttermunds und der Scheide (Infektion)
  • 25. bis 28. Schwangerschaftswoche Blutzuckerbelastungstest zum Ausschluss eines Schwangerschaftsdiabetes
  • ab der 28. Schwangerschaftswoche Aufzeichnung der Herzschläge Ihres Kindes. Gleichzeitig können Kontraktionen der Gebärmutter aufgezeichnet werden.

Außerdem gibt es drei Ultraschalluntersuchungen:

  • in der 9. bis 12. SSW
  • in der 19. bis 22. Schwangerschaftswoche gibt es die Wahl zwischen
    • einem Basisultraschall – dabei wird das Kind vermessen und die Lage des Mutterkuchens beurteilt,
    • einem erweiterten Basisultraschall – dabei werden zusätzlich Kopf, Gehirn, Hals, Rücken, Brustkorb, Rumpf, Herz, Magen und Harnblase beurteilt.
  • in der 29. bis 32. Schwangerschaftswoche

Wahlleistungen im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge:

Einige Untersuchungen und Behandlungsmethoden können sinnvoll sein, die von den privaten Versicherungen und der Beihilfe bezahlt werden, von den gesetzlichen Krankenkassen jedoch nicht. Wir beantworten gerne Ihre Fragen dazu.

  • Bluttests auf weitere Infektionserkrankungen wie Toxoplasmose und Cytomegalie
  • Ersttrimesterscreening: Bei einem genauen Ultraschall wird die Nackenfalte Ihres Kindes gemessen und ein Bluttest gemacht. Mit dem Ergebnis wird das Risiko bestimmt, ob das Kind ein Down-Syndrom (Trisomie 21) oder andere Trisomien hat.
  • Zusätzliche Ultraschalluntersuchungen ohne medizinische Notwendigkeit können auf Ihren Wunsch hin durchgeführt werden (Babyfernsehen).
  • 3D-Ultraschall
  • Akupunktur bei Schwangerschaftsbeschwerden: Viele Beschwerden können durch Akupunktur behandeln werden, z.B. Rückenschmerzen, Übelkeit, Stress, innere Unruhe, Angstzustände, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Raucherentwöhnung.
  • Geburtsvorbereitende Akupunktur: kann eine leichtere Geburt bewirken.
  • Vaginalabstrich auf B-Streptokokken: Um bei der Geburt eine schwere Infektion des Neugeborenen zu verhindern, empfehlen medizinische Fachgesellschaften die Untersuchung der werdenden Mutter zwischen der 35. und 37. Schwangerschaftswoche auf B-Streptokokken. Werden sie nachgewiesen, kann die einmalige Antibiotikagabe unter der Geburt eine Infektion des Neugeborenen verhindern.

Diese Untersuchungen und Behandlungen sind bisher keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.

Gute Informationen zu den Themen Pränataldiagnostik, Vorsorge, Schwangerschaft und Geburt sowie zu weiteren Themen wie Toxoplasmose, Cytomegalie, Ringelröteln oder Chlamydien in der Schwangerschaft erhalten Sie über die folgenden links: www.gesund-ins-leben.de, www.familienplanung.de, www.frauenaerzte-im-netz.de
Ein Buchvorschlag zum Thema: „300 Fragen zur Schwangerschaft“ von Dr. Brigitte Holzgreve.

Hebammenbetreuung

Die Hebamme Maya Santarossa bietet Ihnen in unseren Räumen zusätzliche Hebammenbetreuung in der Schwangerschaft und im Wochenbett an.